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Dr. med. Claus Jung

Untere Bahnhofstr.42
82110 Germering (bei München)

Telefon (089) 84 30 77
Telefax (089) 84 35 94

E-Mail: info@hautarzt-jung.de
Internet: www.hautarzt-jung.de

Tolles Team, toller Arzt!
Dr. Jung ist der beste Arzt bei dem ich seit langem war. Kompetent, sehr freundlich, menschlich und … Mehr
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Note
1,5

Fettabsaugung nahe Freising

Fettabsaugung

Die Fettabsaugung ist eine ausgereifte Operationsmethode zu einer schnellen, schonenden und dauerhaften Beseitigung störender Fettpolster. Wir führen in unserer Praxis die modernste und nach dem heutigen Stand risikoärmste Methode der Fettabsaugung durch. Mit Hilfe der Vibrationskanülentechnik beseitigen wir Ihre Problemzonen ambulant, in örtlicher Betäubung und nahezu schmerzfrei.

Anwendungsgebiete

Mit unserer sehr ausgereiften Operationstechnik kann inzwischen von den Knöcheln bis zu den Wangen praktisch jedes störende Fettpolster abgesaugt werden. Kosmetische Indikationen sind bei Frauen die so genannten Reithosen an den Oberschenkelaußenseiten, der kugelförmige Bauch, die Hüften, das Gesäß, die Oberschenkelinnenseiten, die Knieinnenseiten, die Oberarme oder das Doppelkinn. Inzwischen hat sich auch herausgestellt, dass das Verfahren auch zur Verkleinerung der weiblichen Brust hervorragend geeignet ist. Typische Problemzonen beim Mann sind das Doppelkinn, der Bierbauch, die Lendenregion („Rettungsring“ oder "Love Handles"), der Nacken („Stiernacken“) und der Brustbereich (Gynäkomastie). Darüber hinaus kann das abgesaugte Fett auch zur Auffüllung von Falten im Gesicht (Eigenfett-Transplantation) oder von Einsenkungen der Haut am restlichen Körper eingesetzt werden.

Medizinische Indikationen sind das Lipo-Lymphödem (krankhafte und schmerzhafte Vermehrung von Fettzellen an den Beinen, anschließend weniger Einlagerung von Ödemflüssigkeit durch Reduktion des Fettgewebes), die benigne symmetrische Lipomatose Launois-Bensaude (Fettgewebsvermehrung im Bereich Nacken, Schultergürtel und Becken v.a. bei Männern), ein Stiernacken beim Cushing-Syndrom oder der Morbus Dercum (umschriebene Fettgewebsvermehrung mit gesteigerter Berührungsempfindlichkeit). Bedingt geeignet ist das Verfahren zur Behandlung von Lipomen.

Grundsätzlich ist die Fettabsaugung kein Verfahren zur allgemeinen Gewichtsreduktion. Ziel des operativen Eingriffes ist vielmehr eine Konturverbesserung von Problemzonen. Bei übergewichtigen Patienten ist es unerlässlich, dass die Patientin / der Patient gleichzeitig ihr / sein Ernährungsverhalten umstellt.

Vorbehandlung

Vor der Behandlung ist eine Diät sowie ein Einstellen des Rauchens wünschenswert aber nicht obligat. Verzichten Sie jedoch bitte zwei Wochen vor der Behandlung auf die Einnahme nichtsteroidaler Antiphlogistika, wie z.B. Aspirin, ASS, Thomapyrin, Ibuprofen, Diclofenac oder Voltaren, um das Risiko von Blutergüssen zu minimieren.

Am Tag der Operation sollten Sie nicht nüchtern sein. Ein leichtes Frühstück oder Mittagessen ist erwünscht. Alkohol sollten Sie natürlich nicht zu sich genommen haben. Bringen Sie bitte zu dem Eingriff lockere und gut zu reinigende Kleidung (z.B. einen alten Jogginganzug und warme Socken) mit. Sollte eine Antibiotikaprophylaxe nötig sein, erhalten Sie von uns bereits im Rahmen des Aufklärungsgespräches oder spätestens einige Tage vor dem Eingriff per Post ein Rezept über Ciprofloxacin 500mg Tabletten. Von diesen sollten Sie beginnend am Abend vor dem Eingriff jeweils morgens und abends eine Tablette einnehmen

Behandlung

Wir führen die Fettabsaugung ambulant und in örtlicher Betäubung durch, da sich dadurch einige unübersehbare Vorteile gegenüber der Vollnarkose ergeben: weniger Blutung, geringere Schwellung, kürzere Heilungsdauer, sichereres Operationsergebnis, Wegfall des Narkoserisikos, kein Hungern /Dursten vor /nach der Operation. Darüber hinaus entfallen auch die nicht unbeträchtlichen Kosten für einen stationären Aufenthalt in einer Klinik. Die volle Beweglichkeit des Patienten während und nach dem Eingriff ermöglicht eine bessere Kontrolle des Behandlungsergebnisses, z.B. durch den Wechsel aus der liegenden in die aufrechte Position. Falls Sie es wünschen, erhalten Sie eine Beruhigungsspritze, die Ihnen die Nervosität und die Aufregung nimmt und dafür sorgt, dass Sie den Eingriff im Halbschlaf erleben.

Vor der Behandlung wird das Behandlungsareal gründlich desinfiziert und die zu behandelnden Fettpolster, sowie die bestehenden Hautunregelmäßigkeiten und Seitendifferenzen markiert.
Zur örtlichen Betäubung wenden wir eine weitgehend schmerzfreie und gewebeschonende Methode an, bei der das Fettgewebe zunächst mit mehreren Litern einer stark verdünnten Betäubungsmittel-Lösung solange aufgeweicht wird, bis im Behandlungsareal ein prall-elastischer Zustand erreicht ist (Tumeszenzanästhesie). Dadurch wird das Bindegewebsgitter, in dem sich die Fettzellen befinden, aufgedehnt, die Blutgefäße ziehen sich zusammen (die Haut verfärbt sich weiß), die Nerven werden betäubt.

Nach einer kurzen Pause wird das Fett über mehrere etwa 3-5mm große Hautschnitte mit Hilfe von extrem dünnen, vorne stumpfen Einmalkanülen und einer Vakuumpumpe gleichmäßig abgesaugt. Jedes Areal wird dazu überlappend von verschiedenen Winkeln aus fächerförmig behandelt, wobei auch auf einen harmonischen Übergang zu den angrenzenden Gebieten geachtet wird. Wir verwenden dabei ein neuentwickeltes System zur vibrationsunterstützten Fettabsaugung (Vibrationslipolyse oder Vibrationslipektomie). Hierbei vibrieren die Absaugsonden maschinell und bahnen sich den Weg zu den Fettzellen. Da hierbei die in der Umgebung liegenden Nerven, Gefäße, Lymphbahnen und Bindegewebsstränge optimal geschont werden, haben die Patienten bei dieser Technik weniger Blutergüsse, weniger Schmerzen und fühlen sich schneller fit. Die Schwingungen stimulieren zudem die äußeren Bindegewebsschichten und führen damit zur Hautregeneration.

Dank der von uns bevorzugt verwendeten örtlichen Betäubung können Sie sich nach der Absaugung zur Symmetrieüberprüfung aufrichten. Falls Unregelmäßigkeiten bestehen, lassen sich diese nach erneuter Markierung unmittelbar verbessern. Ist das optimale Ergebnis erreicht, werden die Hautschnitte nicht vernäht, sondern nur mit einem Klammerpflaster sowie einem sterilen Pflaster versehen, damit die in den entstandenen Hohlräumen unter der Haut verbliebene Tumeszenz-Flüssigkeit ablaufen kann. Anschließend wird eine Kompressionshose oder ein Mieder angelegt und mit Saugkompressen umwickelt. 

Unmittelbar nach der Behandlung sind Sie mobil und können nach Hause gehen. Vorsichtshalber sollten Sie sich aber noch nicht selbst ans Steuer setzen und sich lieber abholen lassen. 

Nachbehandlung

Die Kompressionskleidung sollte nach einer Fettabsaugung am Körper zur Ruhigstellung des Operationsgebietes und zur Unterstützung der Anpassung der anfangs etwas zu weiten Haut an die neuen Konturen über mindestens 2 Wochen lang Tag und Nacht und anschließend 1-3 Wochen lang nur tagsüber getragen werden. Da sich in den ersten 1-2 Tagen v.a. aus den tiefer gelegenen Schnitten eine nicht unbeträchtliche Menge Betäubungslösung vermischt mit etwas Blut entleert, sollten Sie während dieser Zeit an diesen Stellen Saugkompressen verwenden, die wir Ihnen nach dem Eingriff zur Verfügung stellen. 

Nach Fettabsaugungen am Hals ist das Tragen einer Bandage nur für 12-48 Stunden erforderlich.

Am Tag der Operation empfehlen wir ein Mittagsschläfchen bzw. frühes Zubettgehen. Dennoch ist Bewegung sehr wichtig, da nur so die noch verbliebene Flüssigkeit ablaufen kann. Gegen einen kleinen Spaziergang in Begleitung ist daher nichts einzuwenden. Eine zu starke körperliche Belastung sollten Sie jedoch vermeiden. Am Operationstag sollten Sie nach der Fettabsaugung viel trinken (Obstsäfte, Mineralwasser, Kräutertee), aber keinen Alkohol zu sich nehmen. Raucher sollten wenn möglich auf das Rauchen verzichten. 

Leichte Schmerzen, ein Brennen und vorübergehende Taubheit der Haut im Wundgebiet sind normal für wenige Tage nach der Operation. Die Schmerzen nach dem Eingriff werden meist als starker Muskelkater beschrieben. Wichtig ist es, bei Schmerzen keine blutverdünnenden Schmerzmittel (z.B. Aspirin®) einzunehmen. Stattdessen sollten Sie z.B. Paracetamol- (bis zu 3xtgl. 500mg) oder Ibuprofen-(bis zu 2xtgl. 600mg)haltige Mittel einnehmen, die außer einer schmerzstillenden auch eine abschwellende Wirkung innehaben. Am Tag nach der Operation können Sie bereits wieder Auto fahren, sollten aber längere Strecken vermeiden, bzw. jede Stunde anhalten, ein wenig umhergehen oder leichte Gymnastik treiben. Duschen ist bereits ab dem 1. Tag nach der Operation erlaubt. Eventuell fallen Ihnen am ersten Tag nach der Operation blaue Lippen oder eine leichte Kurzatmigkeit auf, die auf vorübergehenden Veränderungen der roten Blutkörperchen durch den Einsatz großer Mengen örtlichen Betäubungsmittels bedingt sind. Aus diesem Grund sollten Sie in den ersten Tagen nach dem Eingriff auf Langstreckenflüge verzichten. Zur Vermeidung von Venenthrombosen sollten Sie darauf achten, dass Sie die Kompressionskleidung v.a. in den ersten beiden Wochen regelmäßig tragen. Auch wenn die schon in diesen Tagen deutliche Verbesserung Ihrer Figur Sie dazu verleitet, enganliegende Kleidung zu tragen, sollten Sie in den ersten Wochen nach der Behandlung eine eher bequeme weite Kleidung tragen, um Druckstellen oder Dellen durch z.B. zu enge Gürtel oder Hosenbünde zu vermeiden. Wenn Ihnen die Kompressionskleidung zu eng oder zu weit ist, erhalten Sie beim ersten Verbandswechsel gerne eine andere Größe. Ob bei Ihnen die Anwendung von Heparinspritzen über 5 Tage erforderlich ist, entscheiden wir am Tag der OP. Falls ja, sollten Sie selbständig täglich eine Spritze in das Unterhautfettgewebe am Bauch oder an den Oberschenkeln injizieren.

Bis die Einstichstellen gut zugeheilt sind (etwa 4. oder 5.Tag), sollten die Klammerpflaster und sterilen Pflaster täglich gewechselt werden. Die Pflaster stellen wir Ihnen nach der Operation zur Verfügung. Nach einer Woche sollten die Stellen leicht massiert werden.

Nach kleineren Eingriffen (z.B. Reithosen od. Hals) gehen viele Patienten bereits nach ein bis zwei Tagen wieder zur Arbeit. In der Regel sollten Sie sich aber für etwa eine Woche nach dem Eingriff von allen beruflichen und privaten Pflichten befreien. Routinemäßige postoperative Kontrollen sind am 1. Tag und gegebenenfalls nach 12 Wochen vorgesehen. Sportliche Aktivitäten können dann wieder aufgenommen werden, sobald die muskelkaterartigen Schmerzen im Operationsgebiet diese zulassen (nach ca. 2-3 Wochen). In den ersten vier Wochen sollten Sie Saunagänge und Solariumsbesuche bzw. Sonnenbäder meiden.

Für dringende Fragen oder Notfälle nach dem Eingriff stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung. Verständigen Sie uns bitte umgehend, falls Sie in den ersten Tagen nach dem Eingriff unter Fieber, Schüttelfrost, ungewöhnlich starken Schmerzen oder plötzlicher Atemnot leiden.

Behandlungsergebnis

Bereits unmittelbar nach der Behandlung ist in den meisten Fällen eine deutliche Verbesserung der Körperform zu erkennen. Am ersten postoperativen Tag, wenn die restliche Betäubungsflüssigkeit abgelaufen ist, können Sie bereits das Endergebnis erahnen. In den nächsten Tagen schwellen die behandelten Areale aber wieder deutlich fühlbar und sichtbar an. Die Schwellungen und Blutergüsse klingen in Regel erst nach 2-4 Wochen wieder ab. Neben der absichtlich direkt unter der Haut belassenen Restfettschicht besteht das Unterhautgewebe dann nur noch aus dem sehr wichtigen Gerüst der Haltefasern. Über mehrere Monate erstrecken sich dann weitere, nicht unmittelbar fühlbare Heilprozesse. Die durch die Entfernung der Fettzellen verursachte, kontrollierte Wundheilung  lässt den bindegewebigen Halteapparat der Haut gleichmäßig schrumpfen und führt dadurch zu einer deutlichen Straffung der Haut. Dieser Effekt führt auch zu einer Besserung der Cellulite. Geringgradige Verhärtungen oder Dellen und auch ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln sind an den abgesaugten Stellen bis zu drei oder gelegentlich sogar sechs Monate nach dem Eingriff vollkommen normal, da sich das Bindegewebe erst wieder langsam reorganisieren muss. Das endgültige Behandlungsergebnis ist daher erst nach 6-12 Monaten beurteilbar.

Einmal abgesaugte Fettzellen können sich nie wieder nachbilden. Die Anzahl der Fettzellen ist vom Kleinkindesalter an festgelegt und ändert sich auch bei Gewichtsschwankungen nicht. Wenn Sie zunehmen, entstehen keine neuen Fettzellen, sondern es ändert sich lediglich die Größe der bereits vorhandenen Zellen. Da nicht alle Fettzellen abgesaugt werden, und die verbliebenen Fettzellen im Falle exzessiven Schlemmens an Größe zunehmen können, ist nach der Behandlung auf eine gesunde, kalorienbewußte Ernährung sowie ausreichende Bewegung zu achten. Übergewichtige Patienten sollten die Behandlung als Chance sehen, den Behandlungserfolg durch eine konsequente Diät noch weiter zu steigern.

Risiken und Nebenwirkungen

Lange Zeit geriet die Fettabsaugung wegen schlechten kosmetischen Ergebnissen,  operativ bedingten Lymphgefäßschädigungen und vereinzelten Todelfällen zu Recht immer wieder in die negativen Schlagzeilen. Die insbesondere in den 80er- und 90er-Jahren teilweise gesehenen Nebenwirkungen in Form bleibender Schwellungen (sekundäre Lymphödeme) waren Folge der damals eingesetzten Operationstechniken. Zu dieser Zeit wurden Fettabsaugungen in Vollnarkose mit dicken und vorne scharfen Sonden in einer „Trockentechnik“, also ohne vorausgehende Injektion der betäubenden Tumeszenzflüssigkeit, durchgeführt.

Inzwischen haben sich durch die Entwicklung neuer Techniken mit Durchführung des Eingriffs allein in örtlicher Betäubung (reine Tumeszenz-Lokalanästhesie, „wet technique“) sowie durch den Einsatz stumpfer vibrierender Mikrosonden (Vibrationsliposuktion, „power assisted liposuction“) einschneidende Änderungen vollzogen. Bei den mit den neuen und weitgehend atraumatischen Techniken durchgeführten Eingriffen wurden bisher keine vermehrten bzw. bleibenden Schwellungen im Sinne von Lymphödemen beobachtet. Auch das Risiko für die sehr seltenen lebensbedrohlichen Komplikationen, wie Lungenembolien, Fettembolien oder Perforationsverletzungen nahm durch diese neue ambulante Methode deutlich ab.

Dagegen treten nach einer Fettabsaugung immer vorübergehende Schwellungen und Blutergüsse auf, die sich aber in ihrem Ausmaß und ihrer Dauer individuell stark unterscheiden. V.a. am Unterbauch und über dem Schamhügel kommt es relativ häufig zu massiven Blutergüssen, die sich aber innerhalb von ein bis zwei Wochen spontan auflösen. Ebenfalls v.a. am Bauch entstehen nach ein bis zwei Wochen sehr häufig druckschmerzhafte Verhärtungen, die erst im Laufe von einigen Monaten wieder verschwinden. Sehr selten, v.a. nach der Absaugung großer Fettmengen, bildet sich 1-2 Wochen nach dem Eingriff eine schmerzlose Wundsekretansammlung (Serom), die nach etwa 6 Wochen wieder spontan eintrocknet. Bei sehr großen oder störenden Seromen können diese durch mehrfache Punktionen verkleinert werden. Gelegentlich entsteht durch Verletzung kleiner Hautnerven ein vorübergehendes einige Monate andauerndes Taubheitsgefühl der Haut. Nach einer Fettabsaugung an den Oberschenkeln können vorübergehend Wassereinlagerungen im Unterschenkel- und Knöchelbereich auftreten, die dann evtl. das regelmäßige Tragen einer Kompressionshose erforderlich machen. Hilfreich ist dann auch die Durchführung einer manuellen Lymphdrainage durch den Physiotherapeuten. 

Die kleinen Hautschnitte heilen in der Regel ohne störende Narbenbildung ab und sind nach einigen Monaten kaum mehr sichtbar. In sehr seltenen Fällen kann es jedoch an der Einstichstelle zu Wundheilungsstörungen, Einziehungen oder vorübergehender verstärkter Pigmentierung kommen. Eine Korrektur von Einziehungen ist dann mittels Subzision (Durchtrennung der nach innen ziehenden Bindegewebsstränge), von Knötchen mit einen kleinen Eingriff möglich. Am meisten gefürchtet sind Unregelmäßigkeiten, Dellenbildungen oder eine "Übersaugung", d.h. die Entfernung von zu viel Fettgewebe. Die „Dellenbildung“ stellt durch den Gebrauch von sehr feinen Kanülen von 2-4mm Durchmesser nur noch sehr selten ein Problem dar. Trotz größter Sorgfalt ist es aber dennoch in etwa 1 % der Fälle notwendig, das Behandlungsergebnis nachträglich zu korrigieren. Eine Korrektur ist dann z.B. mit der Injektion von Eigenfett möglich. Auch wenn sich die Haut im Anschluss an eine Fettabsaugung in der Regel in erstaunlichem Umfang strafft, kann es bei sehr schlaffer oder stark überdehnter Haut vorkommen, dass an den abgesaugten Stellen nach der Behandlung ein Hautüberschuss verbleibt, der weitere Hautstraffungsmaßnahmen erforderlich macht.

Gegenanzeigen

Es gibt nur wenige Gründe, die es eventuell verbieten, eine Fettabsaugung in örtlicher Betäubung vorzunehmen: Allergien auf das örtliche Betäubungsmittel, Schwangerschaft / Stillzeit, schwere Infektionskrankheiten, schwere Erkrankungen der inneren Organe, v.a. an Herz und Nieren, Pannikulitiden (generalisierte Entzündung des Fettgewebes), sowie ein Glukose-6-Phoshat-Dehydrogenase-Mangel. Neigen Sie zu auffälligen blauen Flecken oder haben Sie anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, so sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Nicht abgesaugt werden kann außerdem in der Bauchhöhle gelegenes Fett. Wie viel Fett im Bauchraum oder unter der Haut liegt, ist aber vor der Behandlung durch eine Untersuchung im Liegen bestimmbar. Altersgrenzen existieren bei dieser schonenden Methode nicht, jedoch sind die Ergebnisse natürlich besser, je jünger die Patienten sind. Relative Gegenanzeigen sind schwerwiegende Allgemeinerkrankungen, ein allgemeines Übergewicht, die Einnahme gerinnungshemmender Medikamente oder eine bekannte Thromboseneigung.